Lehrer und Schüler im naturwissenschaftl
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Individuelle Förderung -

Coaching statt klassische Nachhilfe 

Die klassische Nachhilfe zielt auf die fachspezifische Leistungsverbesserung ihres Kindes ab. Oftmals sind die Ursachen dieser fachlichen Defizite in der Schule jedoch deutlich komplexer. Der Schulalltag als Ganzes stellt für Schülerinnen und Schüler und damit auch für Sie als Eltern eine Herausforderung dar. 

 

Das System Schule ist komplex. Schülerinnen und Schüler haben in der Woche bis zu 8 Unterrichtsfächer bei wechselnden Lehrkräften. Der Unterricht unterscheidet sich stark und die Anforderungen an Ihr Kind könnten nicht unterschiedlicher aussehen. Oftmals fehlt die Transparenz und somit auch die Einsichtigkeit in dieses System sowohl auf Eltern- als auch auf Schülerseite.

 

Es fällt Schülerinnen und Schülern schwer, dem jeweiligen Unterricht aufmerksam zu folgen und sich gezielt auf eine Arbeit oder Klausur vorzubereiten. Die Gründe hierfür sind oftmals keine fachlichen Defizite, sondern Schwierigkeiten im Bereich der Selbstorganisation und des Zeitmanagements. Desinteresse, fehlende Motivation und somit fachliche Defizite sind dann die Folgen. Um diese Folgen beheben zu können, setzen wir bei der Ursache an und unterscheiden uns dadurch von einer klassischen Nachhilfe. Aus diesem Grund sprechen wir auch nicht von einer Nachhilfe, sondern von einem Coaching. 

"Coaching ist der Prozess, Menschen mit den Werkzeugen, dem Wissen und den Möglichkeiten auszustatten, die sie brauchen, um sich selbst weiterzuentwickeln und erfolgreicher zu werden."

Unsere Lehramtstudenten helfen Ihrem Kind in einer 1 zu 1 Betreuung durch den Schulalltag und fördern es gezielt. Ganz nach dem Grundsatz "Hilf mir, es selbst zu tun", fördern sie jene Kompetenzbereiche, die Grundvoraussetzung für erfolgreiches und lebenslanges Lernen darstellen. Diese Kompetenzen dienen als Handwerkszeug, welches Ihr Kind zukünftig nutzt, um neue Herausforderungen im schulischen und beruflichen Kontext strukturiert und gelassener zu bewältigen.

Unser Ziel: Mathe, Deutsch und Englisch bringst du dir selbst bei... Die Voraussetzungen schaffen wir

Individuelle Förderung - Eine Begriffsdefinition

Individuelle Förderung ist ein politischer Begriff, dem keine einheitlich anerkannte Definition zugrunde liegt – wesentliches Merkmal ist die schülerzentrierte Sichtweise.

 

Im Mittelpunkt der individuellen Förderung stehen die Kinder, die als Persönlichkeiten wertgeschätzt werden. Entsprechend ihrer Lernausgangslagen werden sie so gefördert, dass sie ihre Begabungen, Fähigkeiten und Kompetenzen bestmöglich entfalten und somit den bestmöglichen Bildungserfolg erzielen können. Dabei geht es nicht darum, jedes Kind und jeden Jugendlichen einzeln – im Sinne von „gesondert“ – zu unterrichten. Individuelle Förderung bedeutet die Schaffung von Lernsituationen, in denen die Schüler ihre Kompetenzen aktiv entwickeln, Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen und ihren Lernfortschritt erkennen und reflektieren können – (...).

Handreichungen

Aktuelle Situation in den Schulen

Individuelle Förderung ist in den Gesetzen und Erlassen vieler Bundesländer verankert. In Nordrhein-Westfalen ist individuelle Förderung als einklagbares Recht in das Schulgesetz aufgenommen worden, Niedersachsens Schulgesetz greift auf, dass individuelle Förderung begabungsgerecht ermöglicht werden soll. Baden-Württemberg hat individuelle Förderung 2007 zum Leitthema seiner Bildungspolitik gemacht.

In der Praxis steckt die Umsetzung von individueller Förderung aber vielerorts noch in den Kinderschuhen. Während sich feststellen lässt, dass das Thema der individuellen Förderung als zunehmend bedeutend wahrgenommen wird, „gelingt es den Lehrern und Lehrerinnen … nur sehr zögerlich, eine Lernkultur zu entfalten und eine Lernumgebung zu schaffen, die individuelle Förderung ermöglicht."

Das mag daran liegen, dass eine nachhaltige Umstellung auf individuelle Förderung grundlegende Veränderungen in allen Bereichen einer Schule notwendig macht. Im Unterricht sind über die aus der Reformpädagogik bekannten, schülerorientierten und -aktivierenden Ansätze hinaus mehrere Faktoren nötig, um eine strukturierte Lernumgebung zu schaffen, die es dem Lehrer ermöglicht, besser auf einzelne Schüler einzugehen, und den Schülern ermöglicht, eigenverantwortlich zu lernen. Lehrer brauchen zum Beispiel Diagnosekompetenzen und -verfahren, um die Förderbedarfe und Potenziale aller Kinder und Jugendlichen erkennen zu können. Sie brauchen Kenntnisse über Formen und Verfahren, Methoden und Instrumente der Individualisierung. Dazu gehören Kenntnisse über Lernarrangements, die Bedeutung des gestalteten Raumes, über Feedbackverfahren, über eine veränderte Leistungsdokumentation und -bewertung.

Die notwendigen Veränderungen sind eine Frage der Schulentwicklung und müssen schulübergreifend beschlossen und umgesetzt werden. Gehen Initiativen nur von einzelnen Lehrern aus und werden sie nicht organisatorisch und systematisch verankert, kann individuelle Förderung nur begrenzt Wirkung entfalten. In der länderübergreifenden Fallstudie des EU-MAIL Projekts. beobachteten die Fachgruppen für Deutschland, dass die Individualisierung des Lernens an keiner der Schulen des Projektes entsprechend der Zielvorstellungen realisiert wurde. Die nordischen sowie die englischen Experten nannten als erschwerende Arbeitsbedingungen „fehlende Mittel zur gezielten sprachlichen Förderung der hohen Zahl an Schülern mit Migrationshintergrund, große Klassen und fehlende Teamarbeit bzw. den Mangel an fachlichem Austausch in Kollegien.“ Die internationalen Experten beobachteten zugleich bei den deutschen Lehrern ein wesentlich ausgeprägteres Repertoire an Methoden als bei Lehrern in den anderen Ländern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Individuelle_Förderung

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